Beteiligen, nicht nur anhören

Bürgerliste: Stopp der umstrittenen Planungen am John-Lennon-Platz als Chance begreifen. Albert Karschti: „Wir sehen uns in Kernforderung gestärkt!“

Die Bürgerliste Oberhausen begrüßt den auf einer Bürgerversammlung verkündeten Stopp der umstrittenen Planungen zum John-Lennon-Platz. „Dass Oberbürgermeister Daniel Schranz offensichtlich die von vielen Seiten abgelehnte Bebauung entlang der Sedanstraße aufs Abstellgleis schiebt, ist in erster Linie ein großartiger Erfolg für die engagierten Bürgerinnen und Bürger des Viertels“, so Ratsherr Albert Karschti.

Um Zeit für das weitere Vorgehen zu haben, will Schranz das Thema John-Lennon-Platz nun von der Tagesordnung der Ratssitzung im Juni streichen. „Er hat angekündigt, die Bürgerinnen und Bürger nunmehr im Sinne einer Bürgerbeteiligung so in den Entscheidungsprozess mit einzubinden, dass deren Wünsche und Visionen tatsächlich Einfluss auf die Planungen haben. Damit entspricht er der Kernforderung der Bürgerliste: Beteiligen und nicht nur anhören“, freut sich Karschti.

Nun aber muss der Oberbürgermeister seinen Worten auch Taten folgen lassen und aufzeigen, wie diese Beteiligung genau aussehen kann. „Das ist die Verwaltung den Menschen schuldig, die seit langem gefühlt gegen Windmühlen angekämpft haben.

Die Gestaltung des Beteiligungsprozesses im Zusammenhang mit dem John-Lennon-Platz kann beispielhaft sein für alle zukünftigen Planungsprozesse in Oberhausen“, so Bürgerlisten-Ratsfrau Andrea-Cora Walther. Außerdem hofft sie, dass auch die politischen Kolleginnen und Kollegen im Rat diesen Prozess bereit sind zu begleiten.

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