Auf den Elektro-Roller aufspringen

Das EVO-Projekt sollte Vorbild für die Stadt und seine Bediensteten sein. Bürgerliste schlägt Abwrackprämien für alte Mofas vor

Die Bürgerliste Oberhausen begrüßt die Elektro-Roller-Offensive des Energieversorgers EVO. „Ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Albert Karschti und fordert: „Die Verwaltung und auch städtische Tochterunternehmen sollten auf den Zug aufspringen.“ Die Anschaffung oder Anmietung von E-Rollern für städtische Bedienstete wären mehr als nur ein Signal zum Klimaschutz. „Wir streiten bis ins Detail über Parkraumbewirtschaftung und fragen uns, ob Blitzanlagen zur Reduktion von Schadstoffen führen. Mit dem E-Roller-Projekt gibt es eine Möglichkeit, endlich auch mal entschieden zu handeln“, so der Bürgerlisten-Ratsherr.

Oberhausen könnte auch dem Vorbild der Städte Nürnberg und Tübingen folgen, die Abwrack-Prämien für alte Mofas anbieten. Von den Kommunen unterstützt können Bürger dort auf die sauberen E-Roller umsteigen. „Mit dem EVO-Projekt hat Oberhausen die Chance, endlich einmal an der Spitze einer Entwicklung zu stehen, als wie so oft hinterher zu laufen“, wirbt Karschti.

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