Infrastruktur und Angebote des Oberhausener Sports

„Infrastruktur und Angebote des Oberhausener Sports“- so lautet die große Anfrage der Koalition aus SPD-Fraktion, der Fraktion „Die Grünen“ und der FDP-Gruppe im Rat der Stadt Oberhausen. Hierin werden zu insgesamt 17 Themenbereichen 88 Fragen zur Infrastruktur und zu Angeboten des Oberhausener Sports gestellt und in der Vorlage für den Rat der Stadt am 25. September 2017 zum großen Teil beantwortet.

Für die einen hat das 2007 beschlossene Sportstättenentwicklungskonzept die Sportlandschaft Oberhausens „zukunftsfest“ gemacht, für die anderen führt die Verlagerung des Sport-Angebotes weg von vielen fußläufig, Wohnort nahen, hin zu einigen wenigen, dann aber „ertüchtigten“  Sportplätzen zu Mangel, gerade für die kleinen Menschen, die mit ihren kurzen Beinen nicht mehr ohne Hilfe der Eltern selbständig ein Sportangebot erreichen können. Martin Goeke von der „Linken Liste“ kann von den Problemen berichten, die entstehen, wenn Vereine ihre Trainingszeiten auf einem Platz organisieren müssen. Und Andrea-Cora Walther von der Bürgerliste kann konkretisieren: „Hätte es damals nicht das Trainingsangebot auf dem John-Lennon-Platz gegeben, den meine Tochter selbständig zu Fuß erreichen konnte, wäre sie heute nicht eine Fußballerin auf dem Weg zur Bundesliga.“

„Kurze Beine, kurze Wege“ gilt gerade auch für den Freizeit- und Vereinssport in jungen Jahren. Wenn wir die „Kids aus dem Sitz“ holen wollen, brauchen wir nicht einige wenige Sportangebote in den Außenbereichen, sondern viele Wohnort nahe Spiel- und Sportmöglichkeiten.

Die Pressemitteilung steht hier zum Herunterladen bereit.

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