Bürgerliste zu Besuch in der 3. Dimension digitaler Kunst

Zur Ausstellungseröffnung „Digitale Malerei-Helmut Junge“ sprach Ratsherr Albert Karschti einige Worte. Foto: F. Holstein

Kunst und Kultur für die BürgerInnen der Stadt erlebbar machen. Geht das überhaupt? „Zumindest lohnt es sich, die Gestaltungen und Ausstellungen zu unterstützen, die von BürgerInnen für BürgerInnen gemacht sind“, erklärt Ratsherr Albert Karschti der Bürgerliste Oberhausen und freut sich ganz besonders, dass er zur Eröffnung der Ausstellung „Digitale Malerei-Helmut Junge“ am 27. Juli 2017 im Technischen Rathaus Oberhausen gebeten wurde, ein paar Worte zu sprechen. „Und das tue ich gern. Gute und leicht verständliche Kunst kann jeden erreichen. Sie spricht eine klare Sprache, die für die Besucher gerade bei den Werken Helmut Junges gut zum Tragen kommt“, so Karschti.

Die Ausstellung „Digitale Maler von Helmut Junge“ zeigt vom 20. Juli bis zum 7. September 2017 Arbeiten, die in den vergangenen vier Jahren entstanden sind. Doch anders als bei Malereien üblich, wurden Pinsel und Farbe vernachlässigt. Allein mit Maus und Tastatur sind Gemälde entstanden mit räumlich wirkenden Bildelementen. Helmut Junge stellt so Gegenstände dar, aber tatsächlich haben sie nie Modell gestanden. „Eine fast surreal anmutende Atmosphäre entsteht“, sagt auch der Künstler. Wegen dieser Einschübe erreichen die eigentlich zweidimensional angelegten Bilder die dritte Dimension. „Anfangs tat ich mich mit dem entstandenen Effekt schwer“, erinnert sich der Künstler. Diese Richtungszuordnung galt es erst einmal zu akzeptieren.

Die Ausstellung „Digitale Malerei-Helmut Junge“ macht zeitgenössische Kunst erlebbar für alle. Foto: Privat.

Die Bürgerliste Oberhausen jedenfalls findet einen Besuch der Ausstellung für jede Oberhausenerin/ jeden Oberhausener erlebenswert. „Denn Junge ist kein Neuling auf dem Gebiet“, so Karschti. Schon einmal hatte der digitale Maler mit Pixeln Bilder, damals im Foyer des Bert-Brecht-Hauses, ausgestellt. Wer mehr über Helmut Junge und seine Arbeit wissen möchte, kann seine Internetseite auf www.junge-malerei.de besuchen. Der Künstler selbst bezeichnet sich in seiner Vitae als autodidaktischen Künstler, Computermaler und Esayist. „Ein breites Wirkungsfeld, in dem zeitgenössische Kunst erlebbar für Alle wird.“

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