Bürgerliste möchte ihre aktive Bürgerarbeit erweitern

Die Wählergemeinschaft und Ratsgruppe der Bürgerliste Oberhausen haben ihre Ziele gesteckt. Sie wollen mit den BürgerInnen Oberhausens in Dialog gehen. Ein neues Projekt geht dafür an den Start.

Die Bürgerliste will in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Oberhausens treten. Foto: Bürgerliste Oberhausen.

Die Bürgerliste Oberhausen hat ihre Ziele für das Jahr formuliert. „Wir haben uns in den zwei Jahren politischer Arbeit professionalisiert und wissen immer besser, wie wir gute politische Arbeit leisten können. Nun wollen wir weitere Meilensteine setzen“, erklären Ratsgruppe und Wählergemeinschaft der Bürgerliste gemeinschaftlich. Eines der Kernthemen bleibt die Arbeit Richtung Bürgerbeteiligung und Bürgerhaushalt jetzt ganz konkret. Im Rahmen der eigenen Kampagnengruppen „Bürgerliste im Dialog“ hat sie unter anderem das Projekt „Das offene Ohr“ initiiert. In regelmäßigen Zeitabständen wird die Projektgruppe „Das offene Ohr“ mit einem Stand auf Stadt- und Stadtteilfesten, Märkten oder vor Einrichtungen mit starker Bürgerfrequentierung präsent sein. „Wir hoffen, dass wir auf die Probleme der BürgerInnen aufmerksam machen können und sich noch mehr OberhausenerInnen auf den Weg machen, Lösungen zu finden und diese dann in die Tat umzusetzen“. Am Ende eines Aktiontages wertet die Gruppe aus, wie mit den Erkenntnissen umzugehen ist und ob man im Rat und den Ausschüssen oder außerparlamentarisch tätig wird. „Wir hoffen, damit neue Kräfte für ein lebens- und liebenswertes Oberhausen bündeln zu können.“

Gleichzeitig verteilt die Bürgerliste im Rahmen ihrer Kampagnengruppe „Bürgerliste im Dialog“ neue Flyer. Darin stellen sich einige Bürgermitglieder mit ihrer Arbeit vor. Zusätzlich gibt es einen Einleger „Bürgerliste im Dialog – Dein gutes Recht“. In losen Zeitabständen wird dieser immer wieder thematisch erneuert. Die Ratsgruppe und Wählergemeinschaft knüpft damit am Arbeitskreis Bürgerbeteiligung der Stadt an, der im Januar diesen Jahres beschlossen wurde. „Der erste Schritt ist dafür auf kommunaler Ebene getan. Wir möchten, dass es Menschen gibt, die das Rad weiterdrehen“, erklärt Klemens Fritz, Beisitzer im Vorstand der Wählergemeinschaft und Initiator des Projektes „Das offene Ohr“. Der aktuelle Einleger beschreibt am Beispiel des „Bürgerantrages“, wie man politisch aktiv werden kann, ohne im Rat oder in Ausschüssen zu sitzen. „Wir setzen auf die Anregungen der BürgerInnen. Nur so können wir wirklich erkennen, wo der ‚Bürgerschuh‘ drückt. Erkannte Problemstellungen setzt die Ratsgruppe in Gremien- und Ratsarbeit um.

Wichtige Themen werden weiterhin die Begleitung der Integration von Geflüchteten, Schule, Soziales, Umwelt und Stadtplanung sein. „Natürlich wird sich die Ratsgruppe immer in aktuelle Diskussionen im Rat einbringen und bürgernahe Ergebnisse vorantreiben.“

Ratsherr Albert Karschti gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jungen Liste, Maximilian Vilt. Foto: Bürgerliste Oberhausen.

Auch die Junge Liste hat Themen, deren Diskussion sie gerne in Kooperation mit jungen Interessierten anstoßen möchte. „Wir wollen uns stark mit den Themen ‚Hochschule für Oberhausen‘ und ‚der nicht gut durchdachten Legalisierung von Cannabis‘ beschäftigen“, erklärt Maximilian Vilt, Vorsitzender der Jungen Liste. Bürgerliste und Junge Liste streben Transparenz in den politischen Entscheidungsprozessen an. Die Geschäftsstelle der Bürgerliste an der Marktstraße 133 in der Innenstadt ist für alle Menschen offen: immer montags bis donnerstags, 10-14 Uhr, und freitags, 10-13 Uhr. „Wir wollen keine Barrieren und so gestalten wir auch den Zugang zur Bürgerliste“, erklärt Albert Karschti, Vorstandsvorsitzender und Ratsherr. Deshalb freut sich die Ratsgruppe auch über politisch interessierte BesucherInnen zu ihren Gruppensitzungen: „Da bekommt man einen Einblick in die Arbeit der Bürgerliste und lernt uns persönlich kennen.“

Auf der Internetseite www.buergerliste-oberhausen.de gibt es dazu einen Terminkalender. Die Internetseite der Bürgerliste und die sozialen Kanäle wie Facebook und Twitter bieten zusätzlich weitreichende Transparenz über Termine, Anfragen der Bürgerliste an die Stadtverwaltung und zum politischen Einsatz der Bürgerliste und Jungen Liste.

Die Pressemitteilung zum Herunterladen gibt es hier.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Sind Sie ein Mensch? *